Geschichte von Ulrich von Scharfenberg

„Hallo, ich bin Ulrich. Ich diene dem Reich und seiner Kirche als Kaplan im Ordo Gustavus, aber dazu später mehr.“

„Geboren wurde ich im heutigen Scharfenberg. Das ist ein unbedeutendes Fleckchen Land in den Mittellanden von dem die meisten noch nie gehört haben. Mein Vaterwar Graf in der Gegend, aber heute gehört das ganze Land zu Tirda. Gorod sei Dank. Meine Mutter lernte ich nie kennen, weil sie bei meiner Geburt starb, aber dafür habe ich meine Stiefmutter. Sie verwaltet Scharfenberg für Tirda und für mich,denn ich bin dort offiziell der Baron, aber der Titel ist für mich bedeutungslos. Ich bin Tirdaner, getauft und dort erzogen worden. Lea, meine Stiefmutter, brachte mich nach dem Tod meines Vaters in Tirda in Sicherheit, denn es gab Schwierigkeiten als er tot war. Die Altgläubigen Priester wollten mich nicht als ihren neuen Grafen, dennich wären ihr Oberhaupt geworden. Dabei hatte meine Stiefmutter mich jedoch schonzuvor heimlich taufen lassen. Ich bin ihr immer noch dankbar dafür. Also wurde kein neuer Graf ernannt, die Baronie schluckte mit Tirdas Hilfe die Grafschaft und ich wurde als zehnjähriger der Baron des ganzen. Naja, `Tue deine Pflicht!` sagen wir Tirdaner.“

„Daher blieb ich in Tirda und wurde nach meiner Ausbildung zum Priester geweiht. Damals noch als Cantorianer, aber dieses Kapitel habe ich mit Gorods Hilfe hinter mir gelassen.“

„Warum ich in der Fremde unterwegs bin? Tja, das ist wieder so eine Geschichte. Eine Queste der Buße hat mich in die selbstgewählte Verbannung geführt. Es war natürlich wegen einer Frau und, wenn wir uns mal wieder sehen und es dich immernoch interessiert, dann erzähle ich dir davon. Jedenfalls hat mich das Große Konzil zurück in die Heimat, ich meine natürlich Tirda, gerufen. Wie es dazu kam kannst du jederzeit in meinem Buch nachlesen. Frag mich einfach. Danach wurde ich in die Heilige Gorodianische Kirche zum Ordo Gustavus berufen, um meinen Ritterbrüdern als Kaplan zur Seite zu stehen.“

„Nunja, meine Buße musste ich natürlich wieder aufnehmen und nun stehe ich hier vor dir. Ich hoffe wir sehen uns bald wieder und können uns etwas in Ruhe unterhalten. Bis bald.“

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